Eisstadion

Sportlicher Zeitplan fürs Stadion

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Die alte Kunsteisbahn soll abgerissen und an der südwestlichen Ecke des Geländes zwischen Gröbenrieder Straße und Bannwald neu errichtet werden.

Dachau - Nach heftigen Auseinandersetzungen haben die Stadträte im Mai die Entscheidung für ein neues Eisstadion vertagt. Jetzt einigten sich fast alle Fraktionen im Finanzausschuss auf einen Kompromiss.

Die alte Kunsteisbahn soll abgerissen und an der südwestlichen Ecke des Geländes zwischen Gröbenrieder Straße und Bannwald neu errichtet werden. Dafür verzichtet der ASV auf vier Tennisplätze. 2000 Quadratmeter Bannwald, die für das Bauvorhaben gerodet werden müssen, muss die Stadt an anderer Stelle wieder aufforsten. Dafür bleibt die Streuobstwiese an der Gröbenrieder Straße vollständig erhalten. Dort wo jetzt die Kunsteisbahn ist, will der ASV seine dringend benötigte neue Dreifachturnhalle errichten. Die neue Eislaufbahn wird bis zu sechs Millionen Euro kosten. Wert legt der Stadtrat dabei auf ein Baukastensystem. Die Fundamente der neuen Bahn sollen so angelegt werden, dass in einem späteren Bauabschnitt eine wetterfeste Bedachung errichtet werden kann. Sportlich wäre auch der Zeitplan, auf den sich die Stadt einlassen müsste. Bebauungsplan, Flächennutzungsplan, Ausschreibung und Vergabe der Gewerke müssten in den nächsten zwei Jahren über die Bühne gehen. ASV-Geschäftsführer Andreas Wilhelm sagte dazu im Finanzausschuss: „2019 muss mit dem Bau der Eislaufläche begonnen werden, 2020 muss sie fertig sein. Das wäre gut für den ASV.


rue

Quelle: Dachauer Rundschau

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