MD-Gelände

Planungen schreiten voran

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Die ehemalige Papierfabrik

Dachau - Von außen sieht keiner, dass sich etwas auf dem ehemaligen MD-Gelände geändert hat. Hinter den Fabrikfassaden geht es jedoch auf planerischer Ebene voran.

Zu einigen Eckpunkten nahm Oberbürgermeister Florian Hartmann auf der letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses Stellung. „Die vertraglichen Belange zwischen der Stadt Dachau und der Dachau Entwicklungsgesellschaft (DEG) sind weit gediehen“. Der Entwurf eines Anfangswertgutachtens vom Gutachterausschuss Dachau liegt vor. Die DEG wirkt auf eine zweite Einschätzung durch ein freies Gutachterbüro hin. Der Anfangswert drückt aus, welchen monetären Bodenwert ein Grundstück erreichen würde, wenn eine Sanierung weder beabsichtigt noch durchgeführt würde. Ebenfalls im Entwurf liegt die Aufsteilung der Erschließungskosten zwischen Stadt und Eigentümer vor. Für den geplanten Verlauf der Freisinger Straße unter der Bahnlinie hindurch sind weitreichende Abstimmungen mit der Bahn erforderlich. Große Teile der Industriebrache unterliegen Bahnrecht. Die Freistellung des Gesamtgeländes wurde durch die DEG beantragt. Bis auf kleine Randflächen, die weiterhin für Bahnbetriebszwecke erforderlich sind, geht die DEG von einer Genehmigung in naher Zukunft aus. Ein Dachauer Architekturbüro hat den Auftrag, erste Vorschläge für die Errichtung eines Jugendkulturzentrums zu erarbeiten, und es gibt Planungen für ein Dachauer Industriemuseum. Ein lebendiges Wohn- und Gewerbeviertel soll dort entstehen, wo vor zehn Jahren die Lichter eines der ältesten Betriebe Dachaus ausgingen. Bis dahin wird den Mühlbach, der das Areal kreuzt, wohl noch viel Wasser hinunter fließen.

rue

Quelle: Dachauer Rundschau

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