Die „Lange Tafel“

Zuschuss der Stadt mehr als verdoppelt

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Bisher hat die Stadt die „Lange Tafel“ mit 4000 Euro unterstützt. Nun werden für ein eigenes Sicherheitskonzept weitere 5320 Euro fällig.

Dachau - Mehr Sicherheitsmaßnahmen verteuern Veranstaltungen wie die „Lange Tafel“.

Die „Lange Tafel“ braucht ein eigenes Sicherheitskonzept. Dies ist das Ergebnis einer Risikobewertung nach der sogenannten „Münchner Methode“, eines Bewertungssystems zur brandschutztechnischen Einschätzung von Großveranstaltungen der Branddirektion München. Dazu zählt neben dem Dachauer Volksfest, Jazz in allen Gassen und dem Altstadtfest auch die Lange Tafel, die am 9. September bereits zum zwölften Mal stattfinden wird. Für den Veranstalter, den BDS Ortsverein „Die Münchner Straße“ bedeutet das höhere Kosten, die er nicht alleine tragen kann. Deshalb beantragte er einen städtischen Zuschuss beantragt, den jetzt der Finanzausschuss genehmigte. Bisher hat die Stadt das Fest mit 4000 Euro unterstützt. Nun werden weitere 5320 Euro fällig, die in intensivierte Eingangskontrollen, Sicherheitspersonal und Funkgeräte fließen. „Da werden wir nicht herumkommen, sonst wird es Veranstaltungen dieser Art nicht mehr geben“, sagte Oberbürgermeister Florian Hartmann dazu in der Sitzung am vergangenen Mittwoch. Direkt zu spüren bekommen die neuen Sicherheitsauflagen in diesem Jahr auch die Trachtenvereine. Beim Volksfesteinzug dürfen erstmals keine Hirschfänger-Messer, als Teil des Fuhrmannsbestecks und traditioneller Schmuck der Trachtler, mitgeführt werden.

rue

Quelle: Dachauer Rundschau

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