Unterbachern Kür der Weizenkönigin

Neue Regentin inthronisiert

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Katharina Riedmeier, Kandidatin als Weizenkönigin, vor der Inthronisation
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Inthronisation der Weizenkönigin Katharina Riedmeier von Josef Scheller und Helmut Brunner

Unterbachern - Die neue Bayerische Weizenkönigin, Katharina Riedmeier, kommt aus Riedenzhofen im Landkreis Dachau und vertritt nach außen die bayerischen Weizenerzeuger.

Geladene Gäste aus der Landwirtschaft und Presse strömten am Abend des 5. Oktobers in das festlich dekorierte Gasthaus Weißenbeck in Unterbachern. Jetzt ist es offiziell: Bayern hat eine neue Weizenkönigin. Helmut Brunner, bayerischer Landwirtschaftsminister, inthronisierte in einem Festprogramm mit Musik und Menü die 20-jährige Studentin Katharina Riedmeier aus Riedenzhofen. Sie vertritt in den kommenden zwei Jahren die bayerischen Weizenerzeuger bei öffentlichen Auftritten, wie der Grünen Woche in Berlin und dem zentralen Landwirtschaftsfest in München. Rund 100 Auftritte wird sie im kommenden Jahren absolvieren. Bayerische Weizenköniginnen  werden nicht öffentlich gewählt , sondern seit 2008 von der Spitze der Erzeuger-Gemeinschaft Pfaffenhofen berufen.  „Wir hörten uns nach geeigneten Kandidatinnen um und wählen dann die neue Königin aus“, erklärt in seiner Rede der technische Leiter Josef Scheller junior der Schellermühle in Hettenshausen. Bei Katharina Riedmeier soll die Großmutter Scheller den entscheidenden Tipp gegeben haben. Die Erzeuger-Gemeinschaft für Qualitätsgetreide Pfaffenhofen und Umgebung umfasst derzeit rund 350 landwirtschaftliche Betriebe, die im Umkreis von 75 Kilometern Dinkel, Hart- und Weichweizen anbauen. Ziel der 1982 gegründeten Erzeuger-Gemeinschaft ist es, Getreide in hochwertiger Qualität nach einheitlichen Regeln bei Anbau, Aufbereitung und Lagerung zu produzieren. Der Verbraucher hat die Garantie, dass seit dem Jahr 2000 kein Klärschlamm und keine Asche auf den Feldern ausgebracht wurden und das Getreide frei von Gentechnik ist. Die gemeinsame Vermarktung geschieht unter dem Qualitätssiegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ oder je nach Erzeugung unter dem BioRegio-Siegel des bayerischen Landwirtschaftsministeriums. Das Siegel garantiert den Verbrauchern Getreide aus Bayern, hohe Produktqualität, lückenlose regionale Herkunftsnachweise sowie strenge Kontrollen der gesamten Anbau-, Produktions- und Lieferketten. Partner der Getreide-Erzeuger ist die Scheller-Mühle, eine der weinigen konzernunabhängigen Mühlen Deutschlands, die mit ihrem Mehl-Produkt „Mehlzauber“ dem Verbraucher 100 Prozent regionale Herkunft garantiert. Landwirtschaftsminister Brunner fühlte sich deshalb berufen in Unterbachern die neue Weizenkönigin persönlich zu inthronisieren.  Sie steht nach seinen Worten für bayerischen Weizen, der unter dem Qualitätssiegel produziert werden. "Denn uns geht es darum unsere bayerischen Premiumprodukte voranzubringen und so die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken. (...) Frau Katharina Riedmeier gratuliere ich herzlich zu ihrer Wahl. Sie haben als sechste Bayerische Wiezenkönigin die Anspruchsvolle Aufgabe den bayerischen Weizen bei einer Vielzahl von Terminen zu repräsentieren und für seine hervorragende Qualität zu werben, " betonte Brunner in seiner Rede zu Riedmeiers Inthronisation.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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