Fasching

Narrenauftakt geglückt

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Oberbürgermeister Florian Hartmann (Mitte) präsentierte das Kinderprinzenpaar Lara Michelle Fricke (zwölf) und Benjamin Klaude (zwölf).

Dachau -Mit einem Showprogramm begeisterten die Prinzenpaare und die Aktiven der Faschingsgesellschaft Dachau beim Inthronisationsball ihr Publikum.

Etwa 400 tanzbegeisterte Besucher in eleganter Abendkleidung folgten der Einladung. Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur sowie die Sponsoren der Faschingsgesellschaft feierten mit, darunter Landrat Stefan Löwl und etliche Stadt- und Kreisräte. Dieses Jahr hat sich die Faschingsgesellschaft gleich zwei Mottos für den Inthronisationsball ausgedacht. „Wild Wild West“ und „Beachparty“. Passend dazu war der Stockmannsaal dekoriert. Auf einer Seite schmückten Kokosnüsse und Schwimmtiere die Tische, auf der anderen Seite waren es Kakteen und Goldmünzen. Zu Beginn des Inthronisationsballs waren traditionell erst die Minis und die Jugendgarde dran. Sandra Novzskis, die die Kinder trainiert, gab das Kommando. Nacheinander liefen die Mädchen der Minis und der Jugendgarde winkend in den Saal, die Kleinsten voran. Die Eltern zückten ihre Handys und fotografierten und filmten. Nach dem Einzug stellte sich das Kinderprinzenpaar Lara Michelle Fricke (12) und Benjamin Klaude (12) vor. Beide wünschten den Dachauer Untertanen eine tolle Faschingssaison. Die kleinen Hoheiten bekamen nach ihrem Prinzenwalzer tosenden Applaus. Nach einer Tanzpause für die Ballgäste brachten die „Black Pearls“ mit ihrer Beach-Show Sommerfeeling in den Ballsaal. Mit der Übergabe des goldenen Stadtschlüssels inthronisierte Oberbürgermeister Florian Hartmann das Prinzenpaar Carina I. und Kilian I. Nach seiner Ansicht sei die Demokratie zwar eine gute Sache, aber im Gegensatz zur Monarchie wenig glamourös. Nicht nur optisch war das Geschwisterpaar Kilian (19) und Carina (26) Scherer eine Augenweide, den Prinzenwalzer mit seinen Hebefiguren und Drehungen tanzten sie perfekt. Für Kilian Scherer, der eine Ausbildung zum Mechatroniker macht und lieber beim ASV Football spielt als zu tanzen, war das Training für Walzer und Show eine Herausforderung. Aber er wollte seiner Schwester eine Freude machen. Nach ihrem Auftritt verriet Carina I., die vorher schon acht Jahre lang bei der Garde aktiv war, dass sie sehr aufgeregt war: „Es ist doch eine Riesenunterschied, ob man als Prinzessin vor das Publikum tritt oder als Gardemädchen,“ gab sie zu. Die Dachauer Gardemädels ernteten für ihren einstudierten Gardetanz viel Applaus, ebenso die „Dancing Diamonds“ für ihre Westernshow.

roc

Quelle: Dachauer Rundschau

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