Landkreis/Pflegehilfe vom Bezirk

Pflegehilfe vom Bezirk Oberbayern

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Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Ursula Mennel, Referat ambulante Pflege, Brigitte Detering, Sozialwesen Landratsamt Dachau und Landrat Stefan Löwl (von links) stellten das Info-Heft zur ambulanten und stationären Pflegehilfe vor.

Landkreis - Bezirk Oberbayern übernimmt Sozialhilfe für ambulant Pflegebedürftige.

Wenn eigenes Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, um die Pflege in den eigenen vier Wänden zu finanzieren, springt die Sozialhilfe ein. Zum 1. September geht die Zuständigkeit für die ambulante Hilfe zur Pflege sowie für alle stationären Hilfen unterhalb Pflegegrad zwei (2) vom Landkreis Dachau auf den Bezirk Oberbayern über. Die Änderung betrifft 61 Bürger im Landkreis. „Wir haben uns gut vorbereitet, um für die betroffenen Menschen den reibungslosen Übergang ihrer Leistungen sicherzustellen“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer bei einem Pressetermin im Landratsamt Dachau. „Die Übergabe der Akten an den Bezirk hat sehr gut geklappt. Damit sind jetzt alle ambulanten und stationären Hilfen beim Bezirk. Die Bescheide versenden wir gerade,“ betonte er. Auch Landrat Stefan Löwl ist mit der Neuregelung sowie der Zusammenarbeit äußerst zufrieden: „Durch die Zusammenlegung wird es für die große Mehrzahl der Bürger einfacher und überschaubarer“, sagte Löwl. Allerdings seien die individuellen Lebensverhältnisse der Menschen so verschiedenartig, dass es nach wie vor Sonderfälle mit einer intensiven Abstimmung zwischen mehreren Trägern geben werde. „Ambulant und stationär aus einer Hand war der Wunsch der Betroffenenverbände und des Landkreis- und Städtetages“, erklärte Mederer. Mit der ambulanten Pflege zieht die Grundsicherung zum Bezirk Oberbayern um. Am einzelnen ambulanten Pflegedienst ändert sich nichts. Die Sozialämter bieten ebenso wie die Pflegekassen und die Servicestelle des Bezirks Oberbayern bei Erstanträgen Beratung an. Laut dem Bezirkstagspräsidenten will sich der Bezirk Oberbayern an bereits bestehenden Beratungsnetzwerken beteiligen. „Beratung ist gerade bei der ambulanten Pflege ein wichtiger Baustein, damit jeder Mensch maßgeschneidert die für ihn passende Hilfe bekommt“, erläuterte Mederer. Der Bezirk prüfe derzeit die Gründung von Pflegestützpunkten in Kooperation mit Kommunen, Pflege- und Krankenkassen sowie mit regional vorhandenen Beratungsangeboten. Dazu führe er Gespräche mit Landratsämtern – so auch in Dachau.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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