150 Jahre Bahnlinie München-Ingolstadt

„Eine möglichst schnelle Verbindung“

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Landkreis - Zum 150-jährigen Jubiläum der Bahnstrecke von München nach Ingolstadt am 14. November stellte der Landkreis Dachau  die Broschüre „Eine möglichst schnelle Verbindung – 150-jähriges Bahnjubiläum München-Ingolstadt“ vor.

Den Rahmen bot der Kirchweihmarkt in Petershausen. Das Team der ehrenamtlichen Heimatforscher stellte Landrat Stefan Löwl (CSU) vor. Die Federführung hatten Kreisheimatpflegerin Birgitta Unger-Richter und Petershausens Ortshistorikerin Lydia Thiel. Heinrich Fitger, Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler, Helmut Gröss, Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD), Ursula Katharina Nauderer vom Bezirksmuseum in Dachau, Horst Pajung, Helmuth Rumrich, Andreas Sauer, Franz Schaehle und Franz Thaler hatten sich auf die Spurensuche gemacht. Heraus kam eine 52-seitige Broschüre mit einer Auflage von nur 400 Stück, die ein Bild zeichnet, wie sich das Leben entlang der Bahnstrecke entwickelte. Die Siedlungsentwicklung nahm in diesen 150 Jahren einen rasanten Aufschwung. Nebenwirkungen sind aber auch so große Park-and-Ride-Plätze wie der in Petershausen, wie Bürgermeister Marcel Fath (FW) betonte. Er gehört schon heute zu den größten im gesamten MVV-Gebiet (Münchner Verkehrs- und Tarifverbund) und soll noch einmal erweitert werden. Die Bahnstrecke wurde 1891/1892 zweigleisig ausgebaut, 1959/1960 elektrifiziert und wandelte sich zwischen München und Petershausen anlässlich der Münchner Olympiade zur S-Bahnlinie 2. Trotz unserer heutigen Computer gingen Planung (1864) und Bau (1865 bis 1867) im 19. Jahrhundert schneller als heute. Interessenten können die Broschüre bei der am kommenden Donnerstag in Dachau beginnenden DIVA (Dachauer Informations- und Verkaufsausstellung), im Landratsamt sowie in Büchereien und Museen erhalten.


srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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