Das Karlsfelder Siedler- und Seefest

Frischer Wind und heiße Stimmung

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Karlsfeld - Das Karlsfelder Siedlerfest begann mit dem traditionellen Festzug und dem Bieranstich. Neu waren der Festwirt, das Zelt und das prall gefüllte Programm mit bekannten Bands.

49 Vereine marschierten am Samstag beim Karlsfelder Festumzug zum Siedlerfest. Dabei hatten sich diese einiges einfallen lassen, um die Zuschauer, die versuchten bei windstillen 30 Grad schattige Plätzchen am Straßenrand zu ergattern, zu unterhalten und den einen oder anderen auch abzukühlen. Die Fußgruppen hatten weniger Möglichkeiten, der Hitze zu entfliehen. Sie stolzierten tapfer über eine Stunde von der Jahnstraße über die Gartenstraße in die Ostenstraße zum Volksfestplatz. Die Fußgruppe der Taekwondo-Abteilung spaltete etappenweise Holzbretter, die Volleyballer spielten sich Bälle zu, die Turnerinnen schlugen Räder und eine Tanzgruppe führte mit ihren Pompons einen Tanz auf. Die Schwimmer sorgten mit Wasserpistolen und Wasserbomben für ein wenig Erfrischung. In etwas größerem Ausmaß hieß es bei der Feuerwehr Karlsfeld „Wasser marsch“, als neben Wasserpistolen auch der Feuerwehrschlauch für kurzweiligen Regen sorgte. Der Burschenverein dankte mit einem Schriftzug auf ihrem neuen Wagen den vielen Spendern, die es möglich gemacht hatten, ihren, bei einem Brandanschlag zerstörten Wagen, zu ersetzen. Sie verteilten Bier in Plastikbechern. Geschmückte Wägen und Traktoren brachten die Schaulustigen zum Applaudieren. Wie beispielsweise der Trecker der Badminton-Abteilung, der mit Federball-Borten geschmückt war. Nachden das Gespann der Ehrengäste die Prominenz zum offiziellen Bieranstich gebracht hatte, verkündete Bürgermeister Stefan Kolbe von der Bühne herab: „Hier oben ist es nochmal fünf Grad wärmer als bei euch unten“. Nach zwei gekonnten Schlägen hieß es „O‘zapft is“ und „Prosit“. Nach einem Ständchen für Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt, die einen Tag zuvor Geburtstag hatte, wünschte Kolbe allen ein fröhliches und friedliches Volksfest. Er stellte den neuen Wirt Peter Brandl vor, der im Anschluss auch die Kapelle dirigieren durfte. Festreferentin Christa Berger-Stögbauer stellte die Neuigkeiten kurz vor: „Die Küche ist größer, es gibt weniger Boxen, statt einem führen jetzt zwei Aufgänge auf die Bühne und die Speisekarte wurde überarbeitet.“

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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