Das Karlsfelder Siedlerfest

„Der Stillstand ist still gelegt“

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Meist gut gefüllt: Die Erwartungen seien sogar übertroffen worden, sagte der neue Festwirt Peter Brandl nach dem Siedlerfest.

Karlsfeld - Karlsfelder Siedlergemeinschaft und Festwirt ziehen positive Bilanz zum 61. Karlsfelder Siedlerfest.

Das neue Konzept des neuen Wirtes Peter Brandl für das Karlsfelder Siedlerfest ging voll auf. So lautete jedenfalls das Fazit. Die Bands, die Speisekarte, die Zeltgestaltung und auch, dass sich Familie Brandl auf dem Festplatz zeigte, kamen an. „Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten ein gutes Geschäft, mit dem wir zum Auftakt nicht gerechnet hatten“, verriet Brandl bei einer Pressekonferenz im Bürgerhaus. Betriebsintern habe es natürlich ein paar Probleme gegeben, räumte er ein. Beispielsweise haben die etwa 30 Bedienungen anfänglich nicht gereicht. „Am Ende waren immer 40 da“, sagte er. Diese und andere Erfahrungen werde er ins nächste Jahr nehmen. Wie viel Liter Bier und wie viel Hendl letztlich über den Tisch gingen, wollte er jedoch nicht verraten. „Wenn ich da Zahlen nenne, fangen Leute an, daheim rumzurechnen und meinen zu wissen, was ich am Fest verdiene“, erklärte er sich. Festreferentin Christa Berger-Stögbauer war ebenso vollends zufrieden. „Die Rückmeldungen von Besuchern, beispielsweise auf unserer Facebookseite, aber auch seitens der Aussteller waren durchwegs positiv“, war ihr Fazit. „Der Stillstand ist still gelegt“, sagte sie sichtlich glücklich mit dem neuen Wirt. Die Polizei und Rettungskräfte hätten außer einer kleinen Rangelei, einem Bienenstich sowie einer Schnittverletzung keine größeren Vorkommnisse zu melden gehabt. „Im Großen und Ganzen war es ein sehr friedliches Familienfest“, schlussfolgerte Berger-Stögbauer. Sie sowie Brandl dankten dem Wettergott, denn der viele Sonnenschein hätte sicherlich zum Erfolg beigetragen. Nach der Rückschau ließen sich die Organisatoren auch zu einem Blick in die Zukunft verleiten. Brandl versicherte: „Die Bierprobe für 5,90 Euro pro Maß am ersten Tag kann ich mir vorstellen weiterzuführen und die Qualität der Bandauswahl möchten wir zu 100 Prozent auf diesem Niveau beibehalten.“ Da 2018 ein WM-Jahr wird, versicherte er zudem Deutschlandspiele auf Leinwand übertragen zu wollen. Berger-Stögbauer verrät außerdem: „Wir haben mit dem Bürgermeister über einen Shuttle-Service vom Bahnhof zum Festplatz gesprochen“. Zudem werde es die Versteigerung von Fundsachen jetzt jährlich geben. Sie könne sich außerdem einen Vorabend und ein Riesenrad vorstellen. „Wir haben für 2018 noch viel mehr Ideen“, sagte sie, die aber noch genauer durchdacht werden müssten. „Lasst euch überraschen“, war ihr Schlusswort.


mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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