Friedhofs- und Friedhofsgebührensatzung

Fünf neue Bestattungsbäume

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Auf dem Waldfriedhof Dachau wird sich ab 1. Juli manches ändern.

Dachau - Aufgrund der Friedhofsweiterung beschloss der Stadtrat ab 1. Juli einige Neuerungen der Friedhofs- und Friedhofsgebührensatzung.

Grabstätten in Urnenwänden und Urnenstelen sowie Urnengrabstätten unter Bäumen kommen zu den vorhandenen Grabstätten hinzu. Das neue Grabfeld auf dem Dachauer Waldfriedhof umfasst fünf Bestattungsbäume mit 144 Grabplätzen für je zwei Urnen. Aufgrund der hohen Nachfrage sowie der begrenzten Anzahl an Grabstätten ist deren Erwerb nur im Sterbefall möglich. Eine Umbettung von Urnen aus bereits bestehenden Ruhestätten in neue Grabstätten unter Bäumen ist unzulässig. Grabschmuck an diesen Baum-Grabstätten, wie Kerzen, Pflanzen und Blumen, ist nicht erlaubt. Hierfür dient der neu geschaffene, zentrale Trauerplatz zwischen den Urnenstelen und den Bestattungsbäumen. Urnengräber unter Bäumen können für zehn Jahre von der Stadt Dachau vergeben werden. Deren Lage ist nicht frei wählbar, sondern wird von der Stadt vorgegeben. Eine Baumbestattung ist keine Form der anonymen Bestattung. Die Grabstelle wird mit einer ebenerdig eingelassenen, beschrifteten Abdeckplatte über der Urne gekennzeichnet. Dafür sind nur die von der Stadt beschafften Grabplatten in einheitlicher Ausführung und Beschriftungsart zugelassen. Das Beschaffen der Abdeckplatte kostet einmalig 118 Euro, das Anbringen 105 Euro. Es dürfen auf dem gesamten Friedhof nur Grabsteine und Grabeinfassungen verwendet werden, die nachweislich aus fairem Handel stammen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind.


dia

Quelle: Dachauer Rundschau

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