Die Dachauer Polizei

Nur die Mittel für den Bau fehlen

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Die Dachauer Polizeiinspektion braucht ein neues Zuhause.

Dachau - Gute Zusammenarbeit zwischen Freistaat und der Stadt Dachau beschleunigt Bauplanung auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei.

Die Dachauer Polizei braucht ein neus Zuhause.Das bisherige Gebäude in der Dr.-Höfler-Straße ist inzwischen marode und viel zu klein. Geplant ist ein Neubau auf dem Areal der Bereitschaftspolizei in Dachau-Ost. Die Bauämter der Kommune Dachau und des Freistaates kooperieren bei der Planung der neuen Polizeiinspektion. „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und unserer Behörde läuft hervorragend“, bestätigte der MItarbeiter, der beim Staatlichen Hochbauamt für das Projekt zuständig ist.Bereits im Vorfeld wurde zwischen staatlichem Bauamt und Stadtbauamt versucht, wesentliche Fragen vor Beginn des formellen Verfahrens zu klären. Hartmann äußerte die Hoffnung, dass der Freistaat bald die für den Neubau notwendigen Schritte macht und die finanziellen Mittel für das Bauprojekt in den Staatshaushalt einstellt. Das Staatliche Bauamt übergab der Stadt letzten Montag wichtige Planungsunterlagen. Die Umsetzung der Pläne ist nun wieder ein deutliches Stück näher gerückt. Was allerdings nach wie vor fehlt: die Zusage des Innenministeriums, die Mittel für den Bau zur Verfügung zu stellen. Bernhard Seidenath, Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag ist zuversichtlich. „Der Baubeginn für den Neubau der Polizeiinspektion (PI) Dachau wird konkreter. In einem Gespräch zwischen Vertretern der staatlichen Hochbauverwaltung, des Innenministeriums, der Polizei und der Stadt Dachau, das am vergangenen Montag auf meine Bitte hin in Dachau stattfand, wurde Oktober 2019 als möglicher Termin für einen Spatenstich genannt“, erklärte Bernhard Seidenath. Ein städtebaulicher Vertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Dachau solle bis April/Mai 2018 abgeschlossen werden. Angepeilt und als realistisch erachtet werde, dass der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Dachauer Stadtrat anschließend noch vor der Sommerpause im Juni/Juli 2018 getroffen werde. Das Bebauungsplanverfahren könne und sollte so abgeschlossen werden, dass der Spatenstich im Oktober 2019 erfolgen könne. Die entsprechenden Finanzmittel werden dann zur Verfügung stehen. Aus finanziellen Gründen werde sich der dringend erforderliche Umzug der Polizeiinspektion Dachau deshalb nicht verzögern“, bekräftigte Seidenath. Der Staat habe der Stadt detaillierte Pläne für das Grundstück auf dem Gelände der Bayerischen Bereitschaftspolizei am John-F.-Kennedy-Platz vorgelegt. Dachau werde damit das modernste Polizeigebäude weit und breit erhalten. Je früher der Umzug von der Dr.-Höfler-Straße an den John-F.-Kennedy-Platz erfolgen kann, desto schneller kann der Staat auf dem bisherigen PI-Grundstück auch Staatsbedienstetenwohnungen errichten. Ein realistischer Baubeginn hierfür sei das Jahr 2021, teilte Seidenath mit und ergänzte. Seiner Meinung nach werde das Ganze eine runde Sache.


red

Quelle: Dachauer Rundschau

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