Bürgerversammlung

Nur Alltagsprobleme in Dachau-Süd

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Bürgerversammlung Dachau-Süd verlief ohne große Kritik, aber auch ohne Zuspruch, beispielsweise für die neue Buslinie.

Dachau - Bürger bemängelten Falschparker, städtische Dienste und kaputte Wege.

Dachau geht es gut: Nicht nur der Jahresbricht des Oberbürgermeisters (OB) Florian Hartmann bei der Bürgerversammlung in Dachau-Süd, fiel positiv aus. Die Anliegen der Bürger zeigten, dass es lediglich kleine Unannehmlichkeiten und keine massive Probleme zu bewältigen gibt. Heribert Wildmoser wies darauf hin, dass noch Asche vom letzten Jahr auf dem Grillplatz am Stadtweiher liege, und forderte die Verwaltung auf, sie wegzuräumen. Oft würden die Leute dort Müll verbrennen, wie Spannplatten, was zu giftigen Ascherückständen führe. Auch die Mülleimer würden nicht immer geleert, bemängelte er. Der Oberbürgermeister erklärte, dass die Müllentsorgung in der Zuständigkeit verschiedener Dienste liege: Für die Mülleimer auf dem Asphalt sei ein Dienst verantwortlich, für die Behälter auf der Grünfläche – ein anderer, somit finde die Leerung oft nicht gleichzeitig statt. Die Stadt habe aber vor, die Müllentsorgung einheitlich zu regeln. Peter Blume beschwerte sich, dass die Kehrmaschine im vergangenen Herbst nur zwei mal da gewesen wäre. Sie kehre dann auch nur die Pfarrer-Kölbl-Straße und einige Anliegerstraßen, anstatt ganz Dachau-Süd zu reinigen. Inge Ostermeier ärgerte sich über den Schneeräumer, der sonntags um sieben Uhr durch den verkehrsberuhigten Bereich „rattert“. Hartmann war erstaunt, denn sonst kämen die Beschwerden, wenn die Maschine erst später da ist. „Die Schneeräumung beginnt um 5.30 Uhr und hat eine bestimmte Route, deswegen kommt der Dienst bei einigen früher, bei den anderen eben später“, erwiderte Hartmann. Die Parksituation wurde gleich von mehreren Bürgern angesprochen: Insbesondere beklagten sich die Bürger über Falschparker am Altstadtberg gegenüber der Shisha-Bar sowie über die von den Fahrschulen belegten Behindertenparkplätze am Bahnhof. Gundi Pfeiffer wollte wissen, warum die Fahrgäste in den Bussen gezählt werden. Der OB erklärte: „Wenn es über zehn Gäste pro Fahrt gibt, kann die Stadt für die Linie einen Zuschuss beim Landkreis beantragen.“ Gerade in Dachau-Süd hatte wurde das Busangebot beachtlich verbessert: Ein Sonn- und Freitagsbus wurde etabliert. Auf Wunsch der Bürger verbindet nun die neue Linie 718 den ASV und Himmelreich mit dem Bahnhof.

yug

Quelle: Dachauer Rundschau

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