Fundsachen Auktion

Auktion mit Narrenmütze

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Bei der Auktion im Bauhof kam allerlei unter den Hammer.

Dachau - „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten“ hieß es etwa allein 80 Mal nur für Fahrräder. Die Stadt versteigerte im Bauhof Fundsachen – von der Uhr bis zum Laubbläser.

Genauso viele Radl wechselten vergangenen Samstag bei der Versteigerung der Fundsachen den Besitzer. Die Drahtesel standen davor seit mindestens einem halben Jahr im Bauhof und haben eigentlich darauf gewartet, dass sich ihre eigentlichen Besitzer melden. Doch sie meldeten sich nicht. Der Mann mit dem Hammer, Heribert Lorenz, eigentlich Leiter der Verkehrstechnik im Stadtbauhof, sagte gleich zu Beginn: „Wir machen das jetzt schon ziemlich lange, ihr braucht nicht glauben, dass ihr so ein gutes Mountainbike für 10 Euro bekommt“ und zeigte dabei auf das erste Stück des Tages. So gingen die meisten Räder nicht unter 50 Euro vom Tisch, viele erreichten einen Wert über 100 Euro. Ab und zu bot Lorenz ein gewisses Extra dazu. Rücksäcke mit unbekanntem Inhalt zum Beispiel oder auch zwei Narrenkappen waren dabei, die die Käufer dann unter Applaus stolz aufziehen durften. Scheinbar spontan versteigerte Lorenz eine Einkaufstasche mit Inhalt. Er verriet nur „Größe S“. Ein Bieter mit den nötigen 10 Euro war schnell gefunden.

Besonders beliebt waren Laubbläser

Unter den Hammer kamen nicht nur Zweiräder sondern auch Handys, Uhren, Schmuck und Taschen. Besonders beliebt: Die ausrangierten aber noch funktionstüchtigen Laubbläser und Freischneider des Stadtbauhofes. Da ging fast nichts unter 90 Euro weg. Am schwersten „nach Hause zu tragen“ hatte der Höchstbietende des Anhängers mit offenem Kastenwagen und TÜV. „Ein Schnäppchen hast du da gemacht“, sagte Lorenz, als der neue Besitzer die 123 Euro bezahlt. „Viele kommen gleich mit Anhänger“, betonte eine Bauhofmitarbeiterin, die an der Kasse half. Wer fünf Erwachsenen-Fahrräder, ein Kinderfahrrad und dann auch noch beim Rollator mit Schwimmflügeln für zwei Euro zuschlägt, hat auch einen Anhänger nötig.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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