Kron-Maus-Preis

„Ritterschlag“ für Kulturarbeit

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Dachau - ÜB verleiht Regisseurin Karen Breece den 27. Kron-Maus-Preis.

Einen Ritterschlag“ nannte Oberbürgermeister Florian Hartmann die Verleihung des Kron-Maus-Kulturpreises der Überparteilichen Bürgergemeinschaft (ÜB). Denn: „Nicht jeder bekommt diesen Preis verliehen. Wer ihn bekommt, da weiß man, der hat für das Kulturleben in Dachau etwas geleistet.“ Diesen „Ritterschlag“ bekam in einer Feierstunde im Rathaus die Dachauer Regisseurin Karen Breece. „Unermüdlich. Engagiert. Ehrenamtlich. Mit Herzblut. Das sind die Kriterien, die Vorstand und Stadtratsfraktion der ÜB alljährlich bei der Vergabe des Kron-Maus-Kulturpreises heranziehen“, erklärte Markus Kandler von der ÜB. Die Wahl für die 27. Verleihung des Preises fiel auf Karen Breece: Aufgewachsen – teilweise in den USA, teilweise in Deutschland – zog es sie 2004 mit ihrer Familie nach Dachau. „Wenige Jahre später bereicherten die Inszenierungen von ‚Romeo und Julia‘ im Jahr 2009 und ‚Der zerbrochene Krug‘ im Jahr 2010 hier am Rathausplatz den Dachauer Musiksommer“, erklärte Markus Kandler von der ÜB. Das Besondere: Für diese Projekte brachte die Regisseurin verschiedene Theatergruppen sowie professionelle und Laienschauspieler zusammen. In den Folgejahren wendete sich Breece mit den Stücken „Die Blutnacht auf dem Schreckenstein“ im Jahr 2012 sowie „Dachau // Prozesse“ im Jahr 2014 der Dachauer Zeitgeschichte zu. „Auch dieses Engagement war ein Grund für uns, sie mit dem Preis zu ehren“, sagte Kandler weiter. Bei diesen Projekten arbeiteten zusätzlich Schüler und Flüchtlinge mit. „Zugleich nutzte sie die einzigartigen Kulissen in Dachau – das MD-Gelände sowie das Gelände der heutigen Bereitschaftspolizei – und erzielte durch dieses Zusammenspiel überregionale Aufmerksamkeit“, erzählte Kanderl weiter. Karen Breece sei sehr überrascht gewesen, als sie erfahren hat, dass sie den Kron-Maus-Preis verliehen bekommt. Sie fragte sich gleich, wie es sich mit dem „Ehrenamt“ verhält. „Auch wenn ich mit mehr Engagement und Einsatz an die Projekte ging, als Honorar da war, so bin ich immer noch professionelle Regisseurin.“ Ihr seien mehrere Dachauer und Vereine eingefallen, die den Preis mindestens genauso verdient hätten. Doch sie habe schnell verstanden, um was es der ÜB geht. Nämlich um die Zusammenarbeit von über 100 Mitwirkenden. „Deshalb gilt dieser Preis nicht nur mir, sondern allen, die geholfen und mitgewirkt haben“, sagte sie.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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