Bürgerversammlung

Schritt für Schritt ans Ziel

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Einer der Hauptverkehrsknotenpunkte in Karlsfeld, die Kreuzung Münchnerstraße/Hochstraße.

Karlsfeld - Bürgermeister Stefan Kolbe ging auf Bürgerversammlung besonders auf die Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes ein.

Zuzug bedeutet mehr Einwohner und die bedeuten mehr Verkehr. Das empfinden die Karlsfelder Bürger als Problem. Deshalb ging Bürgermeister Stefan Kolbe auf der Bürgerversammlung besonders auf die Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes ein. Was hat sich seit der Vorstellung im August 2016 getan, und was wird noch angegangen? Ob im zentralen Gemeinde-Bereich Bewohnerpark-Zonen nötig sind, wurde bei der Parkraumnachherhebung für ein Parkraumkonzept im Mai geprüft. „Es war nicht so schlimm als wir dachten“, sagte Kolbe und meint damit die Parksituation. Deshalb wurde die Problematik vom Gemeinderat vorerst zurückgestellt. Jedoch wird noch in diesem Monat eine nochmalige Parkraumnacherhebung erfolgen, Ende Juni will die Gemeinde vor allem die Parksituation westlich der Bahn in Augenschein nehmen, die beim ersten Durchgang noch nicht berücksichtigt wurde. Vergleichsweise schnell umsetzbar war die Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit von 60 auf 50 Kilometer pro Stunde in der Münchner Straße. Bereits einige Monate nach der Vorstellung des Verkehrsentwicklungsplanes standen die neuen Schilder entlang der Karlsfelder Hauptverkehrsader. Ebenfalls bereits umgesetzt waren viele Ziele im Bereich Öffentlicher Nahverkehr. Die MVG Buslinie 160 von Pasing über Allach wurde zum Bahnhof Karlsfeld bis in die Gartenstraße verlängert. Die Buslinie N71 wurde eingeführt und bringt Nachtschwärmer vom Westfriedhof bis nach Karlsfeld. Außerdem wurde der Takt der Linie 172 von 20 auf zehn Minuten verdichtet. Zudem wurden bereits drei Bushaltestellen im vergangenen Jahr barrierefrei ausgebaut und für Fahrradfahrer Abstellmöglichkeiten geschaffen. Kostenpunkt hier waren 145.000 Euro. Weitere Bushaltestellen sollen noch in diesem Jahr barrierefrei umgebaut werden. Mitten in der Umsetzung ist laut Kolbe die Optimierung der Ampelanlage an der Münchner-/Ecke Bajuwarenstraße. Eine Mittelinsel als Querungshilfe über die Bayernwerk- in die Alte Bayernwerkstraße, „ist bereits voll in der Planung und soll noch dieses Jahr installiert werden“, informierte Kolbe. Bei anderen Zielen hinkt man noch etwas nach, vor allem weil andere Behörden entweder Mitspracherecht oder die Hauptverantwortlichen sind. Die Gemeinde hätte beispielsweise gerne eine Busschleuse an der B304 von Dachau kommend im Bereich der Hoch- und Bayernwerkstraße, damit Busse nicht im Berufsverkehr gefangen seien. „Hierzu laufen umfangreiche Abstimmungsgespräche mit allen beteiligten Behörden“, informierte Kolbe. Von der Busschleuse und der optimierten Ampelanlage sei die Gestaltung der Knotenpunkte Münchner- / Hoch- / Bayernwerkstraße und Münchner- / Allacher Straße abhängig, weshalb jede Neugestaltung momentan aussetzen müsse. Auf dem Plan stehen außerdem noch der Umbau der Einmündung in Münchner- und Bajuwarenstraße. Das Staatliche Bauamt befindet sich laut Kolbe mitten in den Planungen. Genauso plant es gerade den Ausbau der B 471 von zwei auf vier Spuren zwischen Oberschleißheim und dem Knotenpunkt der Bundesstraße in der Schleißheimer Straße. Die Gemeinde erhofft sich dadurch eine Entlastung der Karlsfelder Straßen. Prüfen muss das Bauamt gemeinsam mit der Gemeinde noch die Rotmarkierung an Radwegen. Der Verkehrsentwicklungsplan mit seinen Zielen ist unter www.karlsfeld.de/index.php?id=1081,235 unter dem weiterführenden Link „Verkehrsentwicklungsplan“ als Pdf-Datei zu finden. 

mik 

Quelle: Dachauer Rundschau

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