Karlsfelder Siedler- und Seefest

Überraschungskoffer und Fischerstechen

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Karlsfeld - Skurriles aber auch Nützliches ging bei der Fundsachen-Versteigerung auf dem Siedlerfest über den Auktionstisch.

Er glänzt lila, ist mit vielen bunten Aufklebern bestückt, weißt Kratzer auf und er war das beliebteste Stück bei der Fundsachen-Auktion des Flughafens auf dem Karlsfelder Siedlerfest. Nach 520 Euro hieß es für den Koffer „...und zum Dritten - verkauft!“ Der Glückliche: Tobias Zerreßen, 21 Jahre alt. Er wollte einfach mal bei einer Auktion mitmachen, und der Koffer schien ihm interessant. Doch hat es sich gelohnt? Als er den Koffer öffnete, bildete sich eine große Menschentraube um ihn herum - viele gespannte Gesichter. Beim Wühlen entdeckte der Meistbietende einen Ebook-Reader, ein Laptop, Schmuck, sogar Schallplatten. „Hat sich rentiert“, lautete sein Fazit. Doch es sollte nicht sein letztes Gebot an diesem Tag sein. Tobias Zerreßen war nicht der einzige, dessen Hand am Ende öfter die letzte war. Herbert Tritschler beispielsweise ergatterte ein Schmuck- sowie ein Uhrenpaket. Und wieder besonders spannend: zwei Überraschungspakete, eines für 190 und das andere für 230 Euro. Als der 52-Jährige sein erstes Paket öffnete, kam zunächst ein orangenes Oberteil, dann ein Buch „leicht und schnell“ zum Vorschein. Er nahm es mit Humor: Er hält sich das Oberteil vor den Bauch und schmunzelt beim Anblick auf das Buch. Doch am Ende sagte er: „Glück gehabt!“ Denn er glaubt, dass schon allein die Sony-Kamera und die RayBan Sonnenbrille die 190 Euro Wert waren. So richtig freuen, konnte sich dagegen eine Mutter mit ihrem Sohn noch nicht. Sie ersteigerten einen schwarzen Hartschalen-Koffer für 380 Euro. Doch selbst mit vielen helfenden Händen war der Koffer nicht zu öffnen. Da musste sie zuhause mit schwerem Gerät ran. Schweres Gerät - das waren auch die drei Motorsägen. „Ich frage mich immer wieder, was das für Leute sind, die Motorsägen am Flughafen mit dabei haben“, sagte Profi-Auktionator Sepp Mittermeier. „Es sind jedes Mal drei, vier dabei“, erzählte er weiter. Neben den Sägen gingen noch weitere sonderbare Dinge über den Auktionstisch, wie ein Fleischhammer, ein Flachmann oder ein Eispickel. Fast 500 Fundgegenstände gingen Fundgegenstände an einen neuen Besitzer. Festreferentin Christa Berger-Stögbauer freute sich über das volle Zelt: „Je mehr Leute, umso höher gehen die Preise. Die Bürgerstiftung Karlsfeld bekommt zehn Prozent der Einnahmen.“ Ein weiterer Publikumsmagnet des Siedlerfestes am Samstag war das Fischerstechen der Karlsfelder Burschen.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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