Deutscher Volleyball-Meister

Senioren sind Deutscher Volleyball-Meister

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Die Deutschen Meister Ü41 vom ASV Dachau.

Dachau - Sie haben es wieder getan: Die Volleyball-Senioren des ASV Dachau haben sich nach 2014 und 2015 zum dritten Mal den Deutschen Meistertitel gesichert.

In Berlin setzten sich Kapitän Stefan Pomerenke und Co. bei den über 41-Jährigen gegen elf Teams durch. Der Senioren-Nachwuchs des ASV landete in der Altersklasse Ü35 auf Platz acht. Gestartet sind die späteren Deutschen Meister erst einmal gar nicht meisterlich: Im ersten Gruppenspiel kassierte der Bayerische Meister gegen die TVG Holsterhausen eine 1:2 Niederlage. „Das war ein ziemlich gnadenloses Spiel, wir haben komplett ohne Annahme gespielt“, fand Außenangreifer Wolfgang Bayer, der seit Jahren die Senioren des ASV organisiert. Dieses Jahr hatte er 16 Zusagen für die Ü41-Männer, was Luxusprobleme bescherte: Es mussten für jede Partie Spieler gestrichen werden. „Doch keiner war bockig, wenn er nicht spielen konnte. Wir waren wirklich eine Mannschaft, das hat – unabhängig vom Ergebnis – riesig Spaß gemacht“, hob Kapitän Stefan Pomerenke den Teamgeist hervor. Das Rotationsprinzip hatte zudem den Vorteil, dass der ASV neben Kraftreserven auch einen Coach hatte, denn Peter Pittner wechselte spontan vom Spielen auf die Bank. Doch auch im zweiten Spiel musste er zunächst mit ansehen, wie seine Männer ihre Medaillenambitionen fast begraben hätten. Nach Rückstand erkämpften sie sich knapp den ersten Satz gegen Süd-Meister Offenburg. Ab da lief’s, auch weil Erich Gampenrieder auf der Liberoposition ein überzeugendes Debüt gab und gemeinsam mit Pomerenke und Torsten Schulz Annahme und Defensive immer besser organisierte. Dank Unterstützung der Gruppe wurde der ASV Gruppensieger, konnte sich im Überkreuzspiel gegen den Rissener TV einen unnötigen Satzverlust leisten und zog sicher ins Halbfinale ein. Zwar dominierte der Nord-Ost-Meister das Einschlagen, doch dann lieferten die ASV- Männer ihr wohl bestes Spiel des Turniers ab. Nach verlorenem ersten Satz gab’s ein kompromissloses Comeback: Mit Andreas Boettcher auf seiner angestammten Mittelblockposition, Oliver Dieterle im Zuspiel und Pomerenke auf Außen im Gnadenlos-Modus zog der ASV mit zwei deutlichen Satzerfolgen ins Finale ein. Dort wartete mit dem TUB Bocholt der Meister West, doch da die Dachauer einfach da weitermachten, wo sie im Halbfinale aufgehört hatten, war auch das Finale schnell erledigt und es konnte zum Jubelteil übergegangen werden.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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