Vom Lehrling zum Gesellen

„Beste Arbeitsmarktperspektiven“

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Für die Innung Dachau nahmen elf Lehrlinge an der Freisprechungsfeier teil.

Unterbachern - Elf junge Männer vom Lehrling zum Gesellen ernannt.

In Unterbachern wurden 32 Zimmererazubis der Innungen Dachau und München von ihren Pflichten aus dem Lehrvertrag mit ihrer Ausbildungsfirma freigesprochen. Insgesamt haben sich 41 Auszubildende der Herausforderung Gesellenprüfung gestellt und alle haben bestanden. Für die Innung Dachau nahmen elf Lehrlinge an der Freisprechungsfeier teil, für die Innung München 15 und sieben aus Studium und anderen Innungen. Die traditionelle Zeremonie der Freisprechung zum Gesellen übernahm der Obermeister der Zimmererinnung Dachau, Leonhard Lachner. Vor der feierlichen Entpflichtung lobte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl die Freizusprechenden für ihre Entscheidung, einen Handwerksberuf zu erlernen: „Tradition ist für dieses Handwerk wichtig, damit können Werte an zukünftige Generationen weitergegeben werden. Das Handwerk ist Träger dieser Werte im Wirtschaftsbereich; noch steht der Mensch im Mittelpunkt des Wissens, nicht die Maschine. Sie haben alles richtig gemacht, sie haben was „g`scheits g`lernt“ und hervorragende Arbeitsmarktperspektiven für die Zukunft. Karriere erfordert lebenslanges Lernen und der Meisterbrief ist die Krönung im Handwerk.“ Zuvor hatte Helmut Zech, stellvertretender Landrat in Dachau, den Gesellen bescheinigt, dass jeder gute und zielstrebige Handwerker auch gutes Geld verdient. Er dankte den Betrieben für die intensive Ausbildung und beglückwünschte die Junghandwerker zu ihrem ersten handfesten Schritt auf dem Berufsweg. An die Zimmerer der Innung Dachau - Fürstenfeldbruck verteilte Obermeister Leonhard Lachner die Gesellenbriefe. Die Münchner Gesellen erhielten ihren Brief aus der Hand von Obermeister Albert Aumann. Alle Freigesprochenen, darunter auch eine junge Frau, erhielten eine Wasserwage und einen Rucksack. Obermeister und die Vertreter von Schule und Kammer gratulierten.

hwa

Quelle: Dachauer Rundschau

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