Gefühltes Fünf zu Null

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Chancen ohne Ende: Maximilian Kreitmair (links) kann hier nicht von Markus Kratzer gebremst werden.

Dachau - ASV Dachau muss sich im Derby gegen Hallbergmoos mit einem Remis begnügen.

Es war ein spielerischer Klassenunterschied, der sich bei der Partie zwischen den beiden Landesligisten ASV Dachau und dem VfB Hallbergmoos am Karsamstag auftat. Die Stadtwälder dominierten über neunzig Minuten und erarbeiteten sich Chancen über Chancen. Von Kickern von Flughafen war nichts zu sehen. Obwohl dort solche Größen wie Florian Wolf, Georg Ball oder Thomas Edlböck mitmachen – alles Kicker mit Regionalliga-Erfahrung. Vom langjährigen ASV-Schreck Benjamin Held ganz zu schweigen. Doch am Ende hieß nicht 5:0 oder 6:0, sondern nur 0:0. Eigentlich ein enttäuschendes Resultat. ASV-Coach Frank Peuker lobte sein Team dennoch. „Der Einsatz war hervorragend. Bis zum Schluss. Wir haben uns zahlreiche Tormöglichkeiten herausgespielt. Aber heuer klebt uns einfach das Schusspech am Stiefel.“ Alle Einschussmöglichkeiten aufzuzählen, ist an dieser Stelle aus Platzgründen nicht möglich. Daher nur einige Beispiele: Maximilian Kreitmair schießt den starken VfB-Keeper Ferdinand Kozel aus 13 Metern an (25.), Thomas Rieger zielt aus zwölf Meter über den Kasten (26.). Michael Schwindl legt nach einem Solo auf Maximilian Bergner ab, der geblockt wird (35.). Rieger trifft aus acht Metern das Tor nicht (38.). Kreitmair zieht aus 15 Metern knapp drüber (47.), Bergners Pass findet den Mitspieler nicht (55.). Und dann eine Situation, als Alle ASV-Fans schon den Torschrei auf den Lippen hatte: Bergner zog eine Ecke von rechts in den Fünf-Meter-Raum, Dennis Bergmann stürmte von hinten heran – seine Kopfball-Granate strich indes Millimeter am rechten Pfosten vorbei (62.). Insbesondere in den 30 Minuten nach der Pause zog der ASV ein geradezu schulmäßiges Powerplay auf – die Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Doch das Leder wollte einfach nicht hinter Kozel einschlagen. „Wenn sich die Spieler weiterhin so einsetzen, werden sie sich belohnen“, tröstete Peuker. Schon am Mittwoch Abend empfängt der ASV den TSV Moosach (18.30 Uhr), am kommenden Samstag ist der FC Töging im Sepp-Helfer-Stadion zu Gast (16 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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