Fußball

Torjäger für Pipinsried

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Poker beendet (von links): FCP-Manager Roman Plesche, Stürmer Simon Fischer und FCP-Co-Trainer Robert Steurer.

Pipinsried - Simon Fischer unterschreibt nach langwierigen Transferpoker.

Pünktlich zum Weihnachtsfest hatte der Bayernligist FC Pipinsried gleich doppelten Grund zum Feiern: Publikumsliebling Serge Yohoua wurde Vater einer gesunden Tochter und die Mannschaft erhielt Verstärkung durch einen neuen Torjäger: Simon Fischer von schwäbischen Bezirksligisten TSV Hollenbach. Der 20-Jährige hat in dieser Saison schon 18 Treffer in 17 Partien erzielt. Sein Trainer und Förderer in Hollenbach war der langjährige Pipinsrieder Verteidiger Christian Adrianowytsch. Der Ex-Profi befürwortete den Wechsel seines größten Talents. Zwischen den Schwaben und dem Dorfklub aus dem Dachauer Hinterland hatte sich in den vergangenen Wochen ein regelrechter Poker entwickelt (wir berichteten). Die Hollenbacher verlangten angeblich eine vierstellige Transfersumme, die FCP-Boss Konrad Höß nicht bereit war zu zahlen. Wie nun trotzdem eine Einigung zustande kam, steht in den Sternen – alle Beteiligten schweigen sich aus. „Wir haben mit Simon Fischer einen Angreifer mit Perspektive geholt“, lobt der Pipinsrieder Manager Roman Plesche. Dass sein Neuzugang nur für den Rest der Saison unterschrieben hat, sieht er nicht als Problem: „Simon ist ein vernünftiger junger Mann. Ich glaube nicht, dass er im Sommer schon wieder weiterziehen will.“ Auch Höß scheint zufrieden: „Es freut mich, wenn wir wieder ein Talent aus der Region fördern können.“ Plesche erklärt damit die Transferaktivitäten für diesen Winter beendet: „Wir haben ein starkes Team und wollen uns jetzt auf eine erfolgreiche Rückrunde konzentrieren.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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